Kredit mit 1300 netto

In vielen Berufen verdienen Arbeitnehmer nicht mehr als 1300 Euro netto im Monat. Die Kreditaufnahme ist mit diesem Betrag erschwert, aber keineswegs unmöglich.

Aus Bequemlichkeit und aus Furcht vor der Ablehnung ihres Antrages umgehen Bankkunden oftmals einen Kredit mit 1300 netto, indem sie den Dispositionskredit ihres Bankkontos auch für langfristige Finanzierungen nutzen. Ihnen kommt zugute, dass die meisten Banken bei regelmäßigen Zahlungseingängen auch in geringer Höhe einen Verfügungsrahmen einräumen. Gerade mit einem geringen Einkommen führt die Nutzung des Dispositionskredites jedoch aufgrund der ausgesprochen hohen Zinsen leicht in eine Verschuldungsspirale.

Arbeitnehmer mit einem Einkommen von 1300 Euro im Monat tendieren oftmals zum Abschluss von Ratenzahlungsvereinbarungen im Handel. Diese sind leichter als nicht zweckgebundene Privatkredite zugänglich, zumal die meisten Einzelhändler bei durchschnittlichen Kaufbeträgen lediglich die Vorlage des Personalausweises und einer Bankkarte, aber keinen Einkommensnachweis verlangen. Auch die Zinsen fallen bei der Händlerfinanzierung zumeist niedriger als bei einem Bankkredit aus. Allerdings sind selbst zinsfreie Finanzierungen nicht zwingend günstig, da die entsprechenden Händler ihren Kunden oftmals deutlich höhere Warenpreise als ihre keine Teilzahlungen anbietenden Mitbewerber berechnen.

Die Kreditaufnahme mit 1300 Euro Nettoverdienst

Bei der Kreditprüfung achten Banken in jedem Fall darauf, dass der Antragsteller die anfallenden Monatsraten aus seinem laufenden Einkommen bestreiten kann. Viele Kreditbanken verlangen zusätzlich ein Mindesteinkommen oberhalb der Pfändungsgrenze, sodass sie einen Kredit mit 1300 netto an Antragsteller ohne Unterhaltspflichten auszahlen. Wenn Arbeitnehmer mindestens einer Person Unterhalt zahlen, liegt die Pfändungsfreigrenze höher als 1300 Euro. In diesem Fall wählen Antragsteller gezielt eine Kreditbank, die sich mit einem für die Bezahlung der Monatsrate ausreichenden Arbeitseinkommen begnügt und nicht auf die Pfändbarkeit besteht. Diese ist ohnehin nur relevant, wenn der Kreditkunde das Darlehen nicht ordnungsgemäß tilgt. Einige Geschäftsbanken geben für die Kreditvergabe ausdrücklich ein Mindesteinkommen an, das deutlich weniger als 1300 Euro beträgt.

Die Chancen auf einen Kredit mit 1300 netto steigen, wenn sich der Antragsteller für eine möglichst lange Laufzeit entscheidet. Diese verringert die monatlichen Raten, sodass die Darlehensvergabe mit einem geringen Einkommen eher möglich ist. Die meisten inländischen Banken berücksichtigen bei ihrer Haushaltsrechnung neben dem Arbeitseinkommen auch das Kindergeld. Die Erhöhung der Kreditlaufzeit ist nicht unbegrenzt möglich und hängt zudem von der Kreditsumme ab. Neben der Laufzeitbeschränkung auf zehn – bei vielen Banken sogar auf sechs bis sieben – Jahre führt eine Mindestmonatsrate dazu, dass bei niedrigeren Summen nur kürzere Kreditlaufzeiten möglich sind. Aufgrund der jährlich anfallenden Kreditzinsen verteuert sich der Bankkredit zudem bei einer längeren Laufzeit.

Wenn Arbeitnehmer einen Kredit mit 1300 netto aufnehmen möchten und der Partner ebenfalls ein Arbeitseinkommen bezieht, bietet sich die gemeinsame Kreditaufnahme an. In diesem Fall steigt das für die Haushaltsrechnung maßgebliche Gesamteinkommen an. Vereinbarungen zur flexiblen Kredittilgung sind bei einem Kredit mit 1300 netto nahezu unverzichtbar. Die Erlaubnis auf eine Ratenpause in einem Jahr oder innerhalb von zwei Kalenderjahren schützt vor einem Zahlungsverzug bei unerwarteten Ausgaben, die mit einem Einkommen von 1300 Euro kaum neben der Kreditrate zu stemmen sind.

Selbst ein schufafreier Schweizer Kredit ist mit 1300 netto für Personen ohne Unterhaltspflichten erhältlich. Voraussetzung ist jedoch, dass das genannte Arbeitseinkommen vollständig pfändbar ist. Die eidgenössischen Geldinstitute erkennen zudem einzelne Bestandteile wie Zulagen für die Nachtarbeit oder die Arbeit an Sonntagen und Feiertagen nicht als für die Kreditauszahlung relevant an. Unterhaltspflichtige Antragsteller mit einem Nettoeinkommen von 1300 Euro können den schweizerischen Kredit ohne Schufa hingegen grundsätzlich nicht beantragen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Kreditantrag über einen seriösen Vermittler einzureichen. Erfahrene Kreditdienstleister erreichen für ihre Klienten oftmals selbst in ausgesprochen schwierigen Fällen die Kreditvergabe. Kreditsuchende achten darauf, dass der Kreditvermittler keine Vorkosten verlangt, sondern ausschließlich eine angemessen hohe Erfolgsprovision im Anschluss an die Kreditvergabe berechnet, sodass bei einem unwahrscheinlichen Misserfolg seiner Bemühungen keine Kosten anfallen.

Der organisierte Privatkredit mit 1300 Euro Nettoeinkommen

Als Alternative zu einem Bankdarlehen bietet sich ein privater Kredit mit 1300 netto an, der grundsätzlich auch für Kreditsuchende mit einem weichen oder als erledigt gekennzeichneten Schufa-Negativmerkmal erhältlich ist. Die Kreditvergabe auf den Privatkreditbörsen setzt die Pfändbarkeit des Arbeitseinkommens nicht voraus, sodass ein Monatsnettoeinkommen in Höhe von 1300 Euro in jedem Fall für die Darlehensaufnahme ausreicht.

Eine Besonderheit bei der Kreditvergabe durch Privatpersonen besteht darin, dass eine möglichst genaue Beschreibung des geplanten Verwendungszwecks maßgeblich zur Zeichnung der Anfrage beiträgt. Viele private Kreditgeber unterstützen gezielt die von ihnen als sinnvoll und förderungswürdig angesehenen Projekte. Wenn Kreditsuchende lediglich die auf der Plattform zwingend erforderlichen Mindestangaben zum Kreditgrund vornehmen, zeichnen die potentiellen Privatkreditgeber ihre Anfrage zögerlich.