Kredit für Traktor

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Der Kredit für einen Traktor stellt mit wenigen Ausnahmen ein betrieblich veranlasstes Darlehen dar. Dass Privatpersonen ein landwirtschaftliches Zuggerät erwerben, beschränkt sich weitgehend auf Sammler von Oldtimern. Dennoch erfolgt die Kreditvergabe für einen Traktor mitunter in der Form eines Verbraucherkredites, da nicht alle Geldinstitute Betriebsdarlehen an Nebenerwerbslandwirte vergeben.

Wenn ein Oldtimer-Liebhaber einen Kredit für einen Traktor aufnimmt, vergleicht er die Angebote allgemeiner Geschäftsbanken mit den Darlehenskonditionen der wenigen Banken, die sich auf die Finanzierung von Sammlerfahrzeugen spezialisiert haben.

Finanzierungsmöglichkeiten über den Händler

Fachhändler für landwirtschaftliche Zugmaschinen bieten die Vermittlung eines Kredites an eine Partnerbank zu günstigen Konditionen an. Vor der Inanspruchnahme dieses Angebotes prüfen Landwirte neben den direkten Kosten des Darlehens den Kaufpreis des Traktors, auf den ein Preisnachlass bei der externen Kreditaufnahme oftmals möglich ist.

Als Alternative zu einem gewöhnlichen Kredit für den Traktor bietet sich das Leasing an. Dieses ist bei gewerblich genutzten Fahrzeugen grundsätzlich sinnvoll, da das Finanzamt die Leasingraten als Betriebsausgaben anerkennt.

Betriebskredite für einen Traktor

Junge Betriebe haben grundsätzlich die Möglichkeit, einen Förderkredit für die Ausstattung mit Betriebsmitteln einschließlich des Fuhrparks zu beantragen. Das trifft auch auf Unternehmen im Bereich der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft zu. Zuständig ist für diese nicht die KfW Bank, sondern die staatliche Landwirtschaftsbank des jeweiligen Bundeslandes.

Falls der Betrieb die Förderrichtlinien nicht erfüllt, beantragt er einen Bankkredit für den Traktor als Betriebsmittelkredit bei einer Geschäftsbank. Er vergleicht in diesem Fall die Angebote der verschiedenen Banken. Als Beginn der Rückzahlung lässt sich bei betrieblich veranlassten Darlehen grundsätzlich ein späteres Datum vereinbaren, sodass der neue Traktor bereits einen Teil der Kaufkosten wieder eingebracht hat.

Ein Kredit für einen neuen oder gebrauchten Traktor ist günstiger als ein Darlehen für sonstige betriebliche Zwecke, da sich die bei der Fahrzeugfinanzierung übliche Sicherheitsübereignung auch bei der Finanzierung von Traktoren zur Anwendung kommt. Im Falle einer nicht ordnungsgemäßen Tilgung kann die Bank den von ihr finanzierten Traktor verwerten und muss das Darlehen dank des damit verbundenen Erlöses nicht vollständig abschreiben. Um dieses Szenario zu vermeiden, wählen Landwirte und Forstbetriebe bei einem Kredit für einen Traktor eine hinreichend lange Laufzeit und die damit verbundenen niedrigen Monatsraten. Sie sind auf diese Weise auch bei Ernteausfällen in der Lage, die anfallenden Kreditkosten zu begleichen. Eine vorzeitige Rückzahlung ist bei Gewerbedarlehen nur möglich, wenn der Kreditvertrag eine entsprechende Klausel enthält. Sie bietet die Chance, bei guten Erträgen den Traktor frühzeitig abzuzahlen.

Die Traktorfinanzierung durch Nebenerwerbsbetriebe

In rechtlicher Hinsicht haben Nebenerwerbslandwirte genauso wie Bauern und Forstwirte im Hauptberuf die Möglichkeit, einen Betriebskredit für einen neuen Traktor aufzunehmen. Die Geldinstitute bestehen jedoch bei ihnen oftmals auf die Kreditabwicklung als Verbraucherdarlehen. Der Vorteil für den Traktorkäufer ist die größere Flexibilität, der Nachteil besteht darin, dass die Tilgung zwingend bereits im auf die Kreditvergabe folgenden Monat erfolgt.

Auch hinsichtlich der Prüfung der Kreditwürdigkeit gelten andere Bestimmungen als beim Betriebsmitteldarlehen, selbst wenn der Kredit für eine landwirtschaftliche Zugmaschine und damit für den Nebenerwerb bestimmt ist. Anstelle der anzunehmenden Umsatzsteigerung infolge der Investition ist in diesem Fall das Einkommen des Kreditsuchenden für die Entscheidung maßgeblich. Als weitere Besonderheit führen einige Banken die Haushaltsrechnung ausschließlich mit dem Einkommen der unselbstständigen Haupttätigkeit durch und lassen das Nebeneinkommen als Landwirt unberücksichtigt, obgleich der beantragte Kredit für den Traktor speziell speziell dieses für die Zukunft sicherstellen soll.

Wenn der Kredit für den Traktor als Ratenkredit statt als Betriebsdarlehen abgewickelt wird, bietet sich die Beantragung eines Autokredites an. Dabei achten Nebenerwerbslandwirte darauf, dass nicht alle einen solchen anbietenden Geldinstitute landwirtschaftlich zu nutzende Fahrzeuge in die vergünstigte Finanzierung einbeziehen. Sollte der Kredit für einen gebrauchten Traktor bestimmt sein, sind weitere Einschränkungen möglich, da die Bankinstitute für die Auszahlung von Autokrediten zum Teil ein Höchstalter des zu finanzierenden Fahrzeuges nennen.

Als Alternative zu einem Bankkredit ist ein privater Kredit für den Traktor denkbar. Einen solchen erhalten Nebenerwerbslandwirte auch bei schwacher Bonität, da die Mindestvoraussetzungen für die Aufnahme als Kreditsuchender bei den entsprechenden Plattformen niedrig sind. Für die tatsächliche Geldauszahlung ist es erforderlich, dass die eingereichte Anfrage nach einem privaten Traktordarlehen durch einen oder – angesichts der Summe in den meisten Fällen – mehrere Privatkreditgeber gezeichnet wird. Das geschieht am schnellsten, wenn der Kreditsuchende seinen Betrieb im Rahmen der Anfrage vorstellt und genau beschreibt, für welche Aufgaben er einen neuen Traktor benötigt.

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