Kredit für medizinische Eingriffe

Einen Kredit für medizinische Eingriffe benötigen Patienten, deren Behandlungskosten die Krankenkasse nicht oder nur teilweise übernimmt. Das betrifft nicht nur auf Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen, sondern zunehmend auch privat krankenversicherte Menschen, die aus Ersparnisgründen eine hohe Selbstbeteiligung oder Leistungsausschlüsse vereinbart haben.

Der Dispositionskredit reicht oftmals aus, um die Kosten für einen medizinischen Eingriff ohne Beantragung eines speziellen Kredites zu begleichen. Gegen seine Verwendung sprechen jedoch die zumeist hohen Sollzinsen, die sich durch den Zinseszinseffekt zusätzlich verstärken. Ratsam ist die Inanspruchnahme des Verfügungsrahmens auf dem Girokonto nur bei kleineren medizinischen Eingriffen, deren Kosten einen Kontoausgleich innerhalb von drei bis höchstens sechs Monaten erlauben. Das gilt ebenso für die Inanspruchnahme der Teilzahlungsfunktion einer Kreditkarte als Kreditersatz zur Finanzierung einer Behandlung.

Kreditvereinbarungen mit der Klinik beziehungsweise dem Arzt

Einige frei praktizierende Ärzte bieten ebenso wie viele Kliniken eine Ratenzahlung als oftmals zinsfreien Kredit für medizinische Eingriffe an. Die mögliche Dauer der Teilzahlung beträgt in vielen Fällen jedoch lediglich sechs Monate bis ein Jahr, sodass diese Form der Finanzierung für kostspielige Behandlungen nicht infrage kommt.

Längere Laufzeiten sind in der Regel möglich, wenn Kliniken und Ärzte ihre Patienten einen Kredit für medizinische Eingriffe bei einer mit ihnen kooperierenden Geschäftsbank vermitteln. Vorteilhaft ist, dass der Partnervertrag zwischen den Medizinern und der Bank oftmals eine unbürokratische Kreditvergabe einschließlich des Verzichts auf die Vorlage von Belegen bei nicht übermäßig hohen Kreditbeträgen vorsieht. Damit erhalten auch Patienten mit einem geringen oder stark schwankenden Monatseinkommen Zugang zu einer Finanzierungsmöglichkeit ihrer von der Krankenkasse nicht übernommenen Behandlung.

Das wichtigste Entscheidungskriterium für eine konkrete Klinik ist jedoch nicht die Möglichkeit einer Ratenzahlung, sondern das Vertrauen in die dort tätigen Ärzte und in die von diesen angewandten Behandlungsmethoden. Wenn das unter diesen Gesichtspunkten beste Krankenhaus keine Finanzierung anbietet, ist die externe Kreditaufnahme unvermeidbar. Zugleich prüfen Patienten das vermittelte Angebot für einen Behandlungskredit, da eine unabhängige Geschäftsbank möglicherweise Darlehen zu günstigeren Konditionen vergibt.

Bankkredite für medizinische Eingriffe

Ohne Zweckbindung vergebene Kredite lassen sich für jeden beliebigen Anlass und somit auch für die Finanzierung medizinischer Eingriffe verwenden. Bei ihrer Beantragung fragt die Bank den Verwendungszweck nicht oder ausschließlich für statistische Zwecke ab. Ein Verbraucherkredit ohne Verwendungsnachweis stellt die bequemste Form der Darlehensaufnahme dar. Das trifft grundsätzlich auch auf den schufafreien Schweizer Kredit zu, der über Beträge von 3500 und 5000 Euro erhältlich ist und somit in vielen Fällen zur Begleichung der Behandlungskosten ausreicht.

Bei einem Kreditvergleich fallen spezielle Angebote einiger Geldinstitute auf, die einen vergünstigten Kredit für medizinische Eingriffe beim Einreichen eines entsprechenden Verwendungsnachweises vergeben. Diese Sonderkredite sind günstiger als zweckfrei vergebene Darlehen desselben Geldinstitutes. Ob sie auch preiswerter als die Kreditangebote anderer Banken sind, zeigt der Kreditvergleich.

Bei einem Angebotsvergleich für einen Kredit für medizinische Eingriffe achten Patienten außer auf einen niedrigen effektiven Jahreszins auch auf flexible Rückzahlungsmöglichkeiten. Idealerweise ist der Behandlungskredit sowohl mit der Möglichkeit zu kostenfreien Sondertilgungen als auch mit der Erlaubnis einer gelegentlichen Ratenpause verbunden.

Patienten mit einem geringen Einkommen wählen bei einem Kredit für medizinische Eingriffe eine möglichst lange Vertragslaufzeit, da diese die Chancen auf die Darlehensvergabe erhöht. Die Banken prüfen im Rahmen einer Haushaltsrechnung, ob der Antragsteller die monatlichen Raten aus seinem Einkommen begleichen kann. Wer Nebeneinkünfte bezieht, achtet zusätzlich darauf, dass die bevorzugte Kreditbank diese bei der Antragsprüfung mitberücksichtigt. Ebenfalls denkbar ist die gemeinsame Kreditbeantragung für einen medizinischen Eingriff mit einer weiteren Person. Diese ist generell frei wählbar, allerdings schränken einzelne Banken die Wahlmöglichkeit ein, indem sie Kredite an zwei Kunden nur bei identischer Adresse vergeben.

Neben allgemeinen Geschäftsbanken existieren einige Spezialbanken, die an Privatkunden ausschließlich einen Kredit für medizinische Eingriffe und vergleichbare Verwendungen vergeben. Diese Banken akzeptieren zumeist auch Antragsteller mit einem weichen Schufa-Negativmerkmal und bieten einen niedrigen Zinssatz an. Anders als bei einigen Direktbanken sind bei ihnen Selbstständige und Freiberufler ohne Einschränkungen als Kreditnehmer zur Finanzierung medizinischer Eingriffe willkommen.

Der Privatkredit als Alternative zum Bankdarlehen für medizinische Eingriffe

Als Alternative zur Teilzahlung im Krankenhaus und zum Bankdarlehen bietet sich ein privater Kredit für medizinische Eingriffe an. Einen solchen erhalten Patienten auf einer Plattform zur Kreditvermittlung zwischen Verbrauchern. Die Akzeptanz als nach einem Darlehen suchendes Mitglied erfolgt auch bei geringen Einkünften und bei weichen Schufa-Negativeinträgen.

Damit der gewünschte Privatkredit für den medizinischen Eingriff tatsächlich zur Auszahlung kommt, muss die konkrete Anfrage durch einen oder mehrere Kreditgeber gezeichnet werden. Die auf der Börse tätigen privaten Kreditgeber entscheiden weniger nach klassischen Bonitätskriterien als danach, ob sie den angegebenen Verwendungszweck fördern möchten. Eine ehrliche Schilderung der zu behandelnden gesundheitlichen Störung verbessert somit die Chancen auf eine schnelle Zeichnung der gestellten Kreditanfrage. Hinsichtlich des Datenschutzes ist sie unbedenklich, da lediglich der Plattformbetreiber und die aus rechtlicher Notwendigkeit mit diesem kooperierende lizenzierte Vollbank die Namen und Adressen der Mitglieder kennen. Der Kontakt zwischen Kreditgebern und Antragstellern erfolgt ausschließlich über eine vom Inhaber der Kreditbörse eingerichtete Plattform. Dieser ist auch für die Koordination der Geldauszahlung und der Kreditratenzahlungen zuständig.